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„Muzika yacu, Ubuzima bwacu“

[Sprichwort aus Ruanda]

Marie-Elisabeth Helmchen

www.marieelisabethhecker.com

In einer Großfamilie aufgewachsen, als fünftes von acht Kindern wurde ich 1987 in Zwickau geboren. Mit fünf Jahren begann ich Cello zu spielen am Robert-Schumann-Konservatorium in Zwickau. Alle Geschwister haben dort Instrumente erlernt.

Da wir in einem Pfarrhaus groß geworden sind, spielten wir zusammen in den verschiedensten kammermusikalischen Besetzungen in der Kirche oder in Pflegeheimen und Krankenhäusern. Überall dort, wo Musik eben gebraucht wurde.

Als Teenager habe ich erstmals darüber nachgedacht, vielleicht später mein Hobby zum Beruf zu machen. Mit 14 Jahren wurde ich externe Spezialschülerin in Dresden, aber ging weiterhin in Zwickau zur Schule und beendete sie mit dem Abitur.

Ausschlaggebend für meine berufliche Laufbahn war 2005 der Internationale Rostropovich Wettbewerb in Paris. Durch ihn bekam ich nach und nach Konzerte, und spielte sie auch, ohne groß darüber nachzudenken. Irgendwann wurde ich erwachsen und fing an zu grübeln, über die Mechanismen des Konzertbetriebs und über meine eigenen Zweifel an dem, was ich tat. In der Zeit wurde mir bewusst: Konzertieren ist nicht das Einzige in meinem Leben, was mich glücklich macht. Ich möchte auch mit den Menschen in Berührung kommen, die nicht die Möglichkeit haben ins Konzert zu gehen und die durch die Musik vielleicht wieder einen Sinn in ihrem Leben finden.  

So hat alles angefangen und so sind wir in Ruanda gelandet. Dadurch har sich für mich vieles verändert. Man kommt wieder erfüllt und dankbar von allen Eindrücken zurück nach Hause und kann dann – befreit von allen Zwängen des Konzertbetriebs – wieder hinein in den Musikeralltag. Denn jetzt weiß man ja wieder, warum man Musik macht und was sie bewirken kann.

Konzerte

In Ruanda gab es bis anhin noch keine klassische Kammermusikkonzert-Kultur. Durch das Goethe-Institut in Kigali haben wir bei vergangenen Besuchen zwei öffentliche Konzerte gegeben, die begeistert aufgenommen wurden. Das eine fand im Hotel Serena statt und das andere im Theatersaal des Goethe-Instituts. Auch weiterhin sind Konzerte in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut geplant.

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  • Sie können selber Benefizkonzerte für „Music Road Rwanda“ organisieren
  • Sie können uns Instrumente, Notenmaterial, Saiten, Stimmgeräte, Metronome usw. die Sie nicht mehr brauchen an uns schicken
  • Wenn Sie Musiker sind, können Sie gemeinsam mit uns oder Freunden vor Ort in Kigali unterrichten
  • Oder wenn Sie Ihren Freunden und Kollegen von uns erzählen!

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